Curaviva Kanton Zürich - Fachinformationen - Gesundheit und Prävention - Legionellen
Legionellen

Legionellen und Legionellose

Legionellen sind Bakterien, die in fast allen wässerigen und feuchten Milieus vorkommen.

Die gemeldeten Legionellosefälle nehmen in der Schweiz seit Jahren zu. 2017 wurden knapp 500 Fälle registriert, ein Anstieg um rund 35% gegenüber dem Vorjahr! 

Das Risiko an einer Legionellose zu erkranken, ist für bestimmte Personengruppen erhöht. Dazu gehören neben immungeschwächten Personen und Rauchern auch Senioren, insbesondere Bewohnende von Alters- und Pflegeheimen.

Die Legionellen vermehren sich besonders gut in Wassersystemen, in denen das Wasser nicht konstant erneuert wird (Stagnation) und sich die Temperatur zwischen 25°C und 45°C bewegt.

Unter den «Legionellen» gibt es Arten, die ein Risiko für Menschen darstellen (z.B. Legionella pneumophila), sobald sie mit feinsten Wassertröpfchen in die menschlichen Lungen gelangen. Dort können sie ihr schädigendes Potential ausbilden und zur gefürchteten Legionärskrankheit oder Legionellose führen, die in 5 bis 10 Prozent aller Fälle tödlich verläuft.

Welche Massnahmen helfen zur Risikominimierung?
Das Dokument «Legionellen, Legionellose – Merkblatt für Heime» von Curaviva Kanton Zürich informiert darüber, welche hygienischen Gefahren und potentiellen Risiken im Zusammenhang mit (Trink-) Wasserinstallationen eines Gebäudes bestehen. Es liefert Hintergrundinformationen und sensibilisiert auf das Gefährdungspotential von Legionellen in Alters-, Wohn- und Pflegeheimen. Wesentliche Anforderungen, wichtige Massnahmen sowie mögliche Vorkehrungen für den Betriebsalltag sind darin zusammengefasst.

Haben Sie das Merkblatt aufmerksam durchgearbeitet, können Sie ihre erworbenen Kenntnisse mittels Online-Wissenstest prüfen. Der Test dauert ca. 15 Minuten und ist anonym.

Verweise auf aktuelle Gesetze, Normen und Richtlinien finden Sie auf einem separaten Blatt.

Zu Desktop-Ansicht wechseln Zu Mobile-Ansicht wechseln