Curaviva Kanton Zürich - News - Abrechnung von Leistungen der Fusspflege
News

19.12.2019

Abrechnung von Leistungen der Fusspflege

Immer wieder taucht die Frage nach der Finanzierung der Fusspflege auf. CURAVIVA Kanton Zürich hat die Rechtslage geprüft:

Fusspflege als solche ist bis anhin keine kassenpflichtige Leistung. Sie gilt nur dann als kassenpflichtig, wenn sie im Rahmen von Art. 7 Abs. 2 lit. b Ziffer 10 der Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV) erbracht wird (Fusspflege bei Diabetikern) oder im Rahmen der Grundpflege gemäss Art. 7 Abs. 2 lit. c Ziff. 1 KLV (Hilfe bei der Körperpflege) und von zugelassenen...
- selbständigen Pflegefachpersonen
- Organisationen der Krankenpflege zu Hause (Spitex)
- Pflegeheimen
… auf ärztliche Anordnung hin erbracht wird.

Sprich: Wenn die Fusspflege aus medizinischen Gründen erfolgt, dann ist sie Bestandteil der Pflegekosten des Pflegeheims. Die Krankenversicherungen können gemäss jetziger Rechtslage aus der Grundversicherung keine zusätzliche Leistung erbringen (höchstens irrtümlich). Falls für diese medizinische Fusspflege eine externe Fachperson z.B. eine Podologin oder ein Podologe beigezogen wird, dann müssen die entsprechenden Kosten vom Pflegeheim aus den Pflegekosten des Pflegeheims finanziert werden. Eine Rechnung an die Patientin/den Patienten ist nicht zulässig (widerspricht Tarifschutz). Falls die Fusspflege aus rein kosmetischen Gründen erfolgt, darf eine entsprechende Weiterverrechnung an die Bewohnerin/den Bewohner vorgenommen werden.

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