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14.12.2017

Aktuelle Information betreffend MiGeL

Der Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts zu MiGeL hat zu zahlreichen Anfragen geführt. Wir informieren an dieser Stelle zeitnah über die bisherigen Resultate.

Informationen von nationaler Ebene

Gemäss den Gerichtsentscheiden zu MiGeL haben Versicherer in den Jahren 2015–2017 zu Unrecht für diese Produkte bezahlt. Die Kantone/Gemeinden hätten als Restfinanzierer die Bezahlung selber übernehmen müssen. Die Versicherer fordern nun die vergüteten Beträge zurück und werden ab 2018 auch nicht mehr dafür bezahlen.

Betreffend der Rückforderungen streben die Heimverbände CURAVIVA Schweiz und senesuisse zusammen mit den Verbänden der Versicherer ein Vorgehen an, so dass die Pflegeheime davon gar nicht betroffen werden. 

Gleichzeitig werden Lösungen für die Vergütung im Jahr 2018 (über die Kantonalverbände) und für die Zeit ab 2019 (über die nationalen Verbände) angestrebt.

Empfehlungen zum Umgang mit MiGeL-Rechnungen bis Ende 2017:

  • Stellen Sie die MiGeL 2017 – wie gewohnt – auf Bewohnerebene der jeweils betroffenen Krankenversicherung in Rechnung.
    Die Verbände der Versicherer haben uns versprochen, das ihnen Mögliche zu unternehmen, damit alle Versicherer bis Ende 2017 wie bisher die Abrechnungen bezahlen (wobei wenige Versicherer ja nie bezahlt haben).
  • Verbuchen Sie die MiGeL-Aufwände und Erträge wie gewohnt.
    Wenn Versicherer nicht bezahlen, bleiben diese offenen Rechnungen in den Debitoren und sind somit für das mögliche weitere Vorgehen sichtbar. Weil Sie gemäss Art. 25a KVG ein Anrecht auf Vergütung der MiGeL haben, müssen Sie diese Guthaben (vorerst) auch nicht abschreiben.

Empfehlungen zum Umgang mit MiGeL-Rechnungen ab 2018:

  • Voraussichtlich werden alle Versicherungen ab 01.01.2018 keine MiGeL-Vergütung mehr bezahlen; ein Versand der Rechnungen wäre deshalb sinnlos.
  • Die Kantonalverbände verhandeln Lösungen mit den Restfinanzierern für die Vergütung der MiGeL-Kosten ab 01.01.2018.

Informationen von Curaviva Kanton Zürich

  • Wir arbeiten intensiv daran, dass eine Vergütung der Kosten durch den Restfinanzierer (im Kanton Zürich die Gemeinden) erzielt wird.
  • Sie werden informiert, sobald eine Lösung gefunden werden konnte.

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