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13.12.2021

COVID-19 bedingter Mehraufwand in Zürcher Alters- und Pflegeheimen

CURAVIVA Zürich schätzt den COVID-19 bedingten Mehraufwand aller Zürcher Betriebe auf 45–50 Mio. CHF.

In den «Kenndaten Langzeit 2020» der Gesundheitsdirektion ist ein Anstieg des Nettobetriebsverlusts um 47 Mio. CHF gegenüber dem Vorjahr ausgewiesen.

Im Februar 2021 wurden die Mitglieder von CURAVIVA Zürich per Mail aufgefordert in einem Excel-Formular die COVID-19-bedingten Mehrkosten zusammen zu stellen.

Es wurden uns 148 Auswertungen eingereicht. Daraus errechnet sich ein verbuchter Mehraufwand von netto 30.4 Mio. CHF und ein kalkulatorischer Mehraufwand von netto 4.9 Mio. CHF. Zudem haben die Betriebe gegenüber CURAVIVA Zürich einen Ertragsausfall von 36.2 Mio. CHF ausgewiesen.

Hochgerechnet auf die Gesamtheit aller Betriebe im Kanton Zürich schätzt CURAVIVA Zürich den gesamten COVID-19 bedingten Mehraufwand auf 45–50 Mio. CHF.

Interessanterweise wird in den «Kenndaten Langzeit 2020» der Gesundheitsdirektion ein Anstieg des Nettobetriebsverlusts von 34 auf 81 Mio. CHF, somit um 47 Mio. CHF gegenüber dem Vorjahr ausgewiesen.

CURAVIVA Zürich hat die Gesundheitsdirektion mit diesen Daten konfrontiert und mit dem eingeschriebenen Brief (siehe unten) an die Regierung einen erneuten Vorstoss beim Kanton lanciert.

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