Curaviva Kanton Zürich - News - Keine Erhöhung der Taxbegrenzung bei den Ergänzungsleistungen
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18.11.2019

Keine Erhöhung der Taxbegrenzung bei den Ergänzungsleistungen

Das kantonale Sozialamt hat den Antrag von CURAVIVA Kanton Zürich zur Anpassung der Taxbegrenzung ab 1. Januar 2020 bei den Ergänzungsleistungen zur AHV/IV abgelehnt.

CURAVIVA Kanton Zürich hat wie jedes Jahr die Abdeckung der Heimkosten der zürcherischen Pflegeheime über Ergänzungsleistungen zur AHV/IV überprüft. Aufgrund der Kostenentwicklungen wäre aus Sicht von CURAVIVA Kanton Zürich eine Anpassung der seit 2014 unveränderten Taxbegrenzung von CHF 255.00 pro Tag für Pflegeheime angebracht. 

Das kantonale Sozialamt hat in seiner mündlichen und schriftlichen Antwort das Anliegen betont, «dass die über die Ergänzungsleistungen anrechenbaren Heimtaxen so festgelegt sind, dass durch den Aufenthalt in einem anerkannten Pflegeheim in der Regel keine Sozialhilfeabhängigkeit begründet wird. Sollten dennoch höhere Taxen anfallen, kennt der Kanton Zürich zusätzlich die Bedarfsleistung der kantonalen Zuschüsse. Diese werden gewährt, sofern das Vermögen des Heimbewohnenden nicht über dem Freibetrag gemäss ELG liegt und es sich nicht um Komfortkosten oder regional überdurchschnittlich hohe Hotellerie- und Betreuungstaxen handelt.»

Da die kantonalen Zuschüsse den meisten Betrieben und auch einigen Gemeinden nicht bekannt sind, wird CURAVIVA Kanton Zürich im ersten Halbjahr 2020 ein Merkblatt zu den Zuschüssen und allfällige weitere Empfehlungen ausarbeiten.

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