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18.11.2016

Kostentreiber in der stationären Langzeitversorgung des Kantons Zürich

Curaviva Kanton Zürich hat in Absprache mit senesuisse und vzk die bekannten generellen Kostentreiber in der stationären Langzeitpflege näher analysiert.

Mit Einführung der neuen Pflegefinanzierung im Jahr 2011 sind im Kanton Zürich die objektfinanzierten Kosten abgeschafft worden. Die Subjektorientierung zwingt die Leistungserbringer zum Prinzip der Vollkostendeckung. Gleichzeitig sind die Institutionen zur vermehrten Transparenz der Kosten angehalten. Dies ist den Zürcher Alters- und Pflegeheimen in der Einführungsphase der neuen Pflegefinanzierung sehr gut gelungen. Mit dieser Transparenz erfolgen nun neue Fragestellungen, die die Themen Effizienz und Wirtschaftlichkeit in den Vordergrund rücken. Diese Fragestellungen sind sicherlich berechtigt, wobei aber gleichzeitig jeweils ausgeblendet wird, dass bei der hauptsächlichen Arbeit in diesen Institutionen das Wohl und die Lebensqualität im letzten Lebensabschnitt der Bewohnerinnen und Bewohner im Zentrum stehen sollte.

Soweit statistische Angaben eruierbar waren, wurden Daten aus den Jahren 2011 bis 2014 herangezogen. Überwiegend kann das Datenmaterial aus den Publikationen ‚Kenndaten Langzeitversorgung’ (Herausgeber: Gesundheitsdirektion Kanton Zürich) und ‚Statistik der sozialmedizinischen Institutionen – Standardtabellen’ (Herausgeber: Bundesamt für Statistik) entnommen werden. Dazu kommen noch eigene Erhebungen.

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