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20.12.2017

MiGeL: Lösung für 2018 mit den Zürcher Gemeinden

Informationen von Curaviva Kanton Zürich

Das Bundesverwaltungsgericht hat in zwei Urteilen entschieden, dass die von den Pflege­heimen verwendeten, sogenannten Mittel und Gegenstände (MiGeL) zu den Pflegekosten gehören und nicht zusätzlich von den Krankenversicherungen zu vergüten sind. Diese MiGeL-Materialien wie z.B. Inkontinenzmaterial, Verbandmaterial, Sauerstofftherapien etc. sind gemäss Bundesverwaltungsgericht zusätzlich durch die Restfinanzierer zu übernehmen.

Die Krankenversicherungen zahlen ab 1. Januar 2018 keine MiGeL-Materialien mehr, welches durch Fachpersonal angewendet wird. Ausserdem prüfen die Krankenversicherungen die Rück­abwicklung der vergüteten MiGeL-Materialien für die Jahre 2015 bis 2017.

Curaviva Kanton Zürich hat mit dem Gemeindepräsidentenverband des Kantons Zürich eine Lösung für das Jahr 2018 gefunden, um die Finanzierungslücke bei den MiGeL-Materialien zu decken. Um den Verwaltungsaufwand für die Gemeinden und die Alters- und Pflegeheime in Grenzen zu halten, wurde eine Finanzierung mit Tagespauschalen pro Pflegestufe vereinbart. Näheres kann dem angehängten Dokument entnommen werden (siehe Anhang):

Wichtig ist, dass die Betriebe Aufwände und Erträge für die MiGeL-Materialien auch im Jahr 2018 weiterhin wie gewohnt verbuchen. Im Übrigen verweisen wir auf die Informationen vom 14. Dezember 2017 auf unserer Homepage:

Aktuelles vom 14. Dezember 2017

Für nähere Informationen und einen Austausch mit den Mitgliedsbetrieben zur MiGeL-Thematik führt Curaviva Kanton Zürich am 18. Januar 2017, 17 Uhr 15, Aula Technopark Zürich, Technoparkstrasse 1, 8005 Zürich, eine Info-Veranstaltung durch. Die Veranstaltung findet im Anschluss an die am gleichen Tag und am selben Ort durchgeführte Fachtagung statt (Einlass für die Info-Veranstaltung ab 17 Uhr). Für diese Informationsveranstaltung zur MiGeL-Thematik ist keine Anmeldung notwendig.

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