Curaviva Kanton Zürich - News - Normkosten und Normdefizite 2019
News

01.10.2018

Normkosten und Normdefizite 2019

Mit Schreiben vom 28. September 2018 (Nachversand) hat die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich die Vorgaben zu Normdefiziten und Rechnungslegung für das Jahr 2019 bestimmt. Die Normkosten für Alters- und Pflegeheime (2018: CHF 1.4493 pro Pflegeminute) steigen um 2.4% auf neu CHF 1.4842 pro Minute. Die Beiträge der Krankenversicherungen und die Eigenanteile der Bewohnenden verändern sich im Jahr 2019 nicht, deshalb wirkt sich die Erhöhung nur auf das Normdefizit aus.

Die vom Gemeindepräsidentenverband (GPV) und Curaviva Kanton Zürich ausgearbeitete Empfehlung an die Gemeinden wurde für das Jahr 2019 verlängert. Im Normdefizit sind die MiGeL-Pauschalen bereits berücksichtigt.

Grundlage für die Ermittlung bilden die Kostenrechnungsdaten 2017 der Alters- und Pflegeheime. Curaviva Kanton Zürich nimmt mit Genugtuung zur Kenntnis, dass die Verbandsauswertung der Kostenrechnungsdaten das Ergebnis der Gesundheitsdirektion bestätigt.

Laut gesetzlicher Vorgabe werden die Normkosten für ein Jahr festgelegt auf Basis des Aufwands im 50sten Perzentil der gesamthaft erbrachten Pflegeleistungen aus dem Vor-vor-Jahr. Diese Konstruktion führt verbunden mit den jährlichen Kostensteigerungen dazu, dass weniger als 20% der erbrachten Pflegeleistungen mit den Normkosten gedeckt werden können. Auch mit den Vorgaben 2019 werden die Betriebe wiederum grosse Verluste bei den Pflegekosten erzielen.

In den nachfolgenden Links sind die Vorgaben 2019 der Gesundheitsdirektion, die Grundlagen der Umsetzung Pflegefinanzierung Zürcher Alters- und Pflegeheime für das Jahr 2019 sowie die Empfehlung zur Abrechnung MiGeL-Materialien in Zürcher Alters- und Pflegeheimen für die Jahre 2018 und 2019 - welche bereits in den neuen Normkosten berücksichtigt sind - zu finden:

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